Agenda 2023

Das Jahresthema 2023: Wie imkern wir?

Gedanken zum Jahresthema 2023 von Martin Dettli

Wir haben in der Imkerei einen Plan wie wir vorgehen wollen. Ein Betriebskonzept und eine Betriebsweise die im Idealfall der Umgebung der Bienen und unseren Fähigkeiten angepasst ist. Je nach dem, über welche Erfahrung wir verfügen, fällt es auch leichter den einen oder andern Eingriff wegzulassen und das Bienenvolk nicht zu stören. Doch was macht allgemein eine gute imkerliche Arbeit aus? Die Imkerei ist vielen von uns eine Herzensangelegenheit, doch schaffen wir es auch Herz und Seele in die Arbeit miteinzubeziehen? Spielt Intuition und Achtsamkeit eine Rolle? Die Achtsamkeit bezeichnet einen Zustand von Geistesgegenwart der ganz gut zu dem Zustand passt, den wir in der Imkerei im Idealfall erleben. Wir arbeiten in diesem zeitlosen Kosmos rund um das Bienenvolk, weit entfernt von unseren Themen des Alltages. Und wir sind voll gegenwärtig. Dadurch kann bei einer achtsamen Arbeitsweise eine Beobachtung im Augenwinkel oder auch ein Gefühl wahrgenommen werden, welches uns auf den guten Weg bringt. Einen Weg, den wir vielleicht gar nicht in unserem Plan hatten. Dann sind wir im "imkerlichen Fluss". Seele und Geist arbeiten ideal zusammen. Können wir eine solche Arbeitsweise fördern? Und was kommt uns von Seiten des Bienenvolkes entgegen? Kann uns das Bienenvolk wahrnehmen und treten wir in eine echte Beziehung mit dem Volk? Das sind Fragen, die wir nicht mit Sicherheit beantworten können. Doch wir können uns bemühen um eine qualitative Arbeitsweise, nicht zuletzt auch, indem wir gut vorbereitet sind und alles zur Hand haben was wir brauchen. In dem wir uns vor dem Eingriff eindenken und einfühlen in das, was im Bienenvolk gerade läuft. Dazu gehört es auch, den rechten Moment zu erwischen, nicht nur nach Plan, sondern auch nach Intuition. 

Bitte diese Termine reservieren:

  • Generalversammlung, Samstag, 25. Februar 2023 in Olten, Einladung folgt
  • Impulstagung: Wie imkern wir?, Samstag 23. September 2023 am Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL in Frick                                                                                                                                                                                                                    mit Ute Schneider Ritter und Wolfgang Ritter, Ausschreibung folgt

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